Wohnen, Lebensraum und Umwelt

 

Wohnen, Lebensraum und Umwelt

Es wollen immer mehr Menschen in Bretten wohnen. Laut Statistischem Landesamt wird bis zum Jahr 2035 die Bevölkerung Brettens auf rund 31.000 Einwohner anwachsen.

Unterschiedliche Wohnangebote sind eine wichtige Basis der Stadtentwicklung. Dabei ist auf die Wohnqualität, auf die Aufenthaltsqualität und die Gestaltung zu achten.

Die Natur- und Umweltverträglichkeit spielt in allen Fällen eine große Rolle.

 

Perspektiven, Ideen

+ Bau- und Wohnmöglichkeiten für alle sozialen Gruppen schaffen. Für junge Paare und Familien, Single-Haushalte, Senioren und sozial Schwache. Soweit noch Flächen im Innenbereich vorhanden sind, sind diese zu nutzen (z.B.  Heilbronner Str. 2, Gelände hinter der Post).

In Ruit sollen neue Wohnhäuser in der Dorfmitte entstehen. Dies kann sogar durch das Zuschussprogramm des Landes „Entwicklung ländlicher Raum“ gefördert werden (ELR 2018). Das verfolge ich nachdrücklich.

Ältere Stadtquartiere müssen zu Sanierungsgebieten werden, um Zuschüsse für Sanierungen erhalten zu können (z.B. „Südl. Melanchthonstraße“ – zwischen Am Gottesackertor und Alter Post).

Trotzdem brauchen wir neue Baugebiete, auch in den Stadtteilen. Neue Baugebiete müssen mit unterschiedlichen Bauformen durchmischt (Ein- und Mehrfamilienhäuser) sein. Vorgesehen und in der Planung sind weitere Baugebiete: In Bauerbach “Weiherbrunnen“, “Neibsheimer Weg 2“ in Büchig, „Näherer Kirchberg 2“ in Neibsheim, „Hub“ in Sprantal, die „Katzhälde“ in Diedelsheim, „Wössinger Weg 2“ in Rinklingen, „Sieben-Viertel-Äcker“ in Dürrenbüchig sowie „In der Eidelstein“ Richtung Oberderdingen in der Kernstadt. Da wir überall die freiwillige Umlegung praktizieren, hängt es bei der Realisierung davon ab, dass alle Grundstückseigentümer mitmachen.

+ Wir brauchen mehr öffentliche Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen und Nationalitäten. Diese will ich z.B. in einer neuen Stadtbücherei auf dem Sporgassenareal einrichten.

+ Historische Gebäude in der Kernstadt oder in den Stadtteilen sollten, wenn es Sinn macht, erhalten und genutzt werden (z.B. Landmesserhaus, Bäcker-Böckle), da diese zum idyllischen Charakter beitragen. Dazu braucht es aber auch finanzielle Anreize. Durch ein Sanierungs-Förderprogramm könnte da manches leichter gemacht werden.

+ Unsere Straßen, Wege und Plätze sind zum Teil in die Jahre gekommen und sollen attraktiver gestaltet werden.Unser Wasserlauf durch die Stadt, der (für manche die) Saalbach, bietet Potential, um Wasser erlebbar zu machen, z. B. bei der Withumanlage oder am Seedamm.

Ein Fuß- und Radweg entlang des Saalbachs bis zur „Alten Post“ würde die Innenstadt erheblich aufwerten. Mit einer ISEK-Projektgruppe will ich das konkret angehen und gute Ideen umsetzen.

+ Unsere Kinderspielplätze werden jährlich auf Sicherheit geprüft, manche haben aber eine Neugestaltung nötig. Mit Kindern, Eltern, und Fachleuten will ich die in die Jahre gekommenen Kinderspielplätze begutachten und ein Verbesserungsprogramm erarbeiten und umsetzen.

+ Die Natur um Sprantal soll natürlich bleiben. In Sprantal will ich keine Windräder.

+ Unsere UmweltorganisationenNABU, BUND– will ich weiterhin bei ihren Projekten unterstützend begleiten.

+ Der Stadtteil Ruit braucht einen neuen Kindergarten. Dies unterstütze ich.

+ Die Sanierung der Küche in der Talbachhalle in Neibsheim wird in Absprache mit dem Ortschaftsrat umgesetzt.