Verkehr und Infrastruktur

Verkehr und Infrastruktur

 

Im normalen Alltag hat Bretten einen hohen Anteil an Ziel-, Binnen- und Quellverkehr. Zusätzlich kommt es mehrfach wöchentlich vor, dass aufgrund von Staus, Baustellen u.a. die Autobahnstrecke Bruchsal-Karlsruhe-Pforzheim über Bretten umfahren wird. Dies führt regelmäßig zu Staus und zu großem Unmut der Brettener Verkehrsteilnehmer. Wir brauchen dringend ein Gesamtverkehrs(lenkungs)konzept für alle Verkehrsteilnehmer (Kfz, Fahrrad, Fußgänger), wobei die Möglichkeit einer Umgehung weiter berücksichtigt und vorangetrieben werden muss. Auch alternative Mobilitätskonzepte, wie z. B. der Ausbau des Carsharing, Fahrradschnellstrecken usw. müssen gefördert werden.

In naher Zukunft brauchen wir alle schnelles Internet mit hohen Übertragungsraten. Glasfaser ist dafür die beste Technik. Mit dem Ausbau eines komplett neuen Glasfasernetzes hat die BBV Rhein-Neckar in den Stadtteilen Sprantal und Ruit begonnen, Fertigstellung ist noch im Dezember 2017. Die Bauarbeiten für Diedelsheim, Gölshausen und Rinklingen beginnen im November und sollen bis Mitte 2018 fertig sein. Für die Kernstadt wird der dazu nötige Masterplan (Netzausbauplan) erstellt, für die Realisierung fehlen aber noch Verträge. Die BBV will deshalb noch einmal in die Werbung einsteigen.

Bretten wurde in jüngster Zeit mehrfach von Hochwasser und Starkregenereignissen heimgesucht. Gemeinsam mit anderen Kommunen im Saalbachgebiet wurde eine Flussgebietsuntersuchung und ein abgestimmtes Hochwasserschutzkonzept erstellt, dass nun in der Umsetzung ist. Ziel ist ein allgemeiner Hochwasserschutz HQ 100 (= Schutz gegen ein hundertjähriges Hochwasser).

 

Perspektiven, Ideen

+ Ich möchte ein professionelles Verkehrskonzept für die ganze Stadt unter Einbeziehung aller Verkehrsmittel inklusive einer Radwegekonzeption (Masterplan) auf den Weg bringen. Dabei sollen die von Bürgern oder verschiedenen Gruppierungen bisher erarbeiteten Verkehrslenkungsvorschläge auf Tauglichkeit untersucht werden.

+ Die Verkehrsentlastung der Innenstadt halte ich für zwingend nötig. Ein Mittel dazu ist die Verbannung des Transitverkehrs auf eine Umgehungsstraße. Dies verfolge ich nachdrücklich, z. B. bei Terminen in Berlin, Stutgart und Karlsruhe.

+ Für eine Entlastung ist auch die Anbindung der Derdinger Straße (L1103) an die B35 wichtig. Ich will dafür sorgen, dass das Regierungspräsidium die begonnene Planung dafür auch umsetzt.

+ Der Hochwasserschutz muss in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden (HQ100). Dazu wurde bereits ein 7-Millionen-Programm aufgelegt. Das will ich auch zügig umsetzen, zunächst durch ein Hochwasserrückhaltebecken in  Diedelsheim und weitere Maßnahmen in Gölshausen.

+ Auch die Kernstadt braucht schnelles Internet mit Glasfaser. Der dazu nötige Netzausbauplan ist in Vorbereitung. Für die Umsetzung fehlen aber noch Verträge. Die BBV will deshalb erneut in die Vermarktung einsteigen.

+ Unser Radwegenetz sollte ausgebaut und optimiert werden. Dazu gehört auch der Ausbau des Radweges Sprantal – Nussbaum sowie Bretten – Großvillars.

+ Immer mehr Menschen fahren mit dem Fahrrad bzw. E-Bike. Dazu will ich weitere Fahrradständer auch mit E-Lademöglichkeit einrichten, z.B. auf dem Marktplatz.

+ Die bisherige Verkehrsanbindung der Stadtteile mit ÖPNV kann z. B. mit einem Anrufsammeltaxi ergänzt werden.

+ Ebenso denke ich an die Einrichtung eines „Bürgerbusses“. Ziel des Bürgerbusses ist es, die Mobilität vor allem für die ältere Bevölkerung zu erhöhen. Der Bürgerbus soll ihnen die Wege zum Einkaufen oder zum Arzt erleichtern.

+ Um die Parkplatzsuche zu erleichtern, brauchen wir ein Parkleitsystem, dies ist bereits in Arbeit.

+ Seit Jahren fordere ich von der Bahn den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs, darin lasse ich nicht nach. Zumindest wird jetzt schon mal die Planung beauftragt.

Die AVG wird in den nächsten Jahren die Stadtbahnhaltestellen barrierefrei ausbauen.

+ Die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum wird immer wichtiger. Es sind nicht nur Rollstuhlfahrer, sondern immer mehr Menschen mit dem Rollator unterwegs, für die eine gewisse Barrierefreiheit genauso für ihre Mobilität wichtig ist. Mit Betroffenen will ich die wichtigsten Stellen „aufspüren“ und möglichst bald verbessern.

+ Die Straßen- und Gehwegesanierungen gehen weiter, da ist noch viel zu tun. Am besten gemeinsam mit dem Glasfaserausbau.

+ Mein Ziel ist es, die Weißhofer Straße ab der Abzweigung Heilbronner Straße bis zum Marktplatz und die Pforzheimer Straße bis zur Abzweigung Georg-Wörner-Straße neu und freundlich auszubauen.

+ Die neue WC-Anlage in der Sporgasse reicht nicht aus. Wir brauchen eine neue größere WC-Anlage in der Innenstadt oder wir sanieren die WC-Anlage unter dem Alten Rathaus.

+ Nachdem sich die Bahn nicht mehr in der Pflicht sieht, den Fahrgästen am Bahnhof einen Wind-und Wetterschutz zu bieten, nehmen wir die Dinge selbst in die Hand.